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Zum Wal in der Marienkirche



Schwertwal (Orcinus orca)


Wal und nördl. Seitenschiff
Foto: J. Peters

Am 30. März 1545 strandete im Greifswalder Bodden bei Greifswald ein Schwertwal. Der Fund dieses Irrgastes in der Ostsee erregte damals großes Aufsehen und galt als ein Zeichen Gottes.

 

Mit diesem Wandbild wurde das seltene Ereignis dokumentiert. Der Wal wurde hier in seiner originalen Größe (Länge: 7,30m, Breite: 3,50m) dargestellt und an der langen Rückenflosse ist sogar zu erkennen, dass es ein männliches Tier war.

 

Nach diesem Fund beschrieb Konrad Gessner in seinem berühmten „Fischbuch“ 1558 erstmals wissenschaftlich den Schwertwal (Orcinus orca), der auch als Mörderwal bekannt ist.

 


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