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St. Jacobi


St. Nikolai


St. Marien


Johanneskirche


Christuskirche


Kirche Wieck

Die Kirchengemeinde St. Marien – eine von sechs evangelischen Gemeinden in Greifswald

 

Wir, das sind die sechs evangelischen Gemeinden Greifswalds: die Christuskirchengemeinde, die Johannesgemeinde, die Gemeinden von St. Jacobi, St. Marien und St. Nikolai und die Kirchengemeinde Wieck-Eldena-Ladebow.

 

Während die drei „Innenstadtkirchen“ und auch die Wiecker Kirche mit ihren Gemeinden auf eine sehr lange Geschichte verweisen können, bringen die beiden jüngeren Kirchen in den Neubaugebieten besondere Erfahrungen des gemeindlichen Lebens ein. Eine große Vielfalt und Lebendigkeit in unseren Gemeinden mit jeweiligen besonderen Schwerpunkten ist vorzufinden.

 

Beginnend im Herbst 2004 wurde ein (erneuter) Versuch unternommen, die vorhandenen Gemeindestrukturen und deren Organisation mit dem Ziel zu überprüfen, die Effizienz und Ausstrahlung der kirchlichen Arbeit zu erhöhen, Synergieeffekte zu erschließen und auch sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen. Gute Erfahrungen aus dem Zusammengehen in einigen Bereichen hier in Greifswald (z.B. Katechetik oder Kirchenmusik) machten Mut. Die möglichen Modelle reichten von der Kooperation in den bisherigen Strukturen, einem Gemeindeverband bis zur Fusion einzelner oder aller Gemeinden.

Anfangs war eine Fusion aller sechs Gemeinden, verbunden mit der höchsten Verbindlichkeit im Zusammengehen, denkbar.

 

Dieses Ziel wurde jedoch vorerst als zu weitgehend angesehen und ein Gemeindeverband mit gemeinsamen Haushalt angestrebt. Obwohl dieser Verband eine zusätzliche Verwaltungsebene darstellen würde, stimmten die Gemeindekirchenräte aller sechs Gemeinden diesem Ziel zu. Zwei Jahre wurden in der Struktur- und den nachgeordneten Arbeitsgruppen Ideen entwickelt, diskutiert und Modelle beschrieben. Der gemeinsame Haushalt unter Wegfall der Einzelhaushalte erwies sich als größte Hürde auf dem Weg zum Verband. Auch gibt es Befürchtungen, dass Belange einzelner Gemeinden in einem großen Verbund zu wenig Gehör finden könnten.

 

Trotz aller Bedenken und Schwierigkeiten werden wir nur durch ein von Optimismus und Gemeinschaftssinn geprägtes Zusammengehen unsere Aktivitäten gemeindeübergreifend koordinieren und die kirchlichen Aufgaben optimal erfüllen können, wie es im Satzungsentwurf treffend formuliert wurde.

 

Die Mariengemeinde wird sich weiter für eine sinnvolle, machbare und zukunftsfähige Form der Kooperation einsetzen.

 


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